Häusliche Pflegedienste sind nicht nur für ältere Menschen.

Eine der häufigsten Fragen, die wir hören, lautet:

„Was kostet Spitex eigentlich?“

Und gleich danach folgt oft:

„Kann ich mir das überhaupt leisten?“

Viele Menschen haben Angst vor hohen Kosten und warten deshalb länger als nötig, bevor sie Unterstützung in Anspruch nehmen.

Dabei sieht die Realität oft anders aus, als viele vermuten.


Wer bezahlt die Spitex?

Die Kosten für Spitex-Leistungen werden in der Schweiz nicht einfach vollständig von einer Person getragen.

Je nach Leistung beteiligen sich verschiedene Stellen:

  • die Krankenkasse
  • die Gemeinde
  • die betreute Person

Welche Kosten übernommen werden, hängt von der Art der Leistung und der individuellen Situation ab.


Pflege ist nicht gleich Pflege

Viele Menschen denken bei Spitex an eine einzige Dienstleistung.

Tatsächlich gibt es jedoch verschiedene Leistungsbereiche.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Abklärung und Beratung
  • Behandlungspflege
  • Grundpflege

Gerade die Leistungen der Grund- und Behandlungspflege werden bei einer ärztlichen Verordnung grösstenteils über die obligatorische Krankenversicherung finanziert.


Warum viele die tatsächlichen Kosten überschätzen

Häufig entsteht der Eindruck, Spitex sei sehr teuer.

Der Grund dafür liegt oft darin, dass die gesamte Leistung betrachtet wird, ohne zu berücksichtigen, wer welchen Anteil übernimmt.

In vielen Fällen werden grosse Teile der Pflegekosten durch die Krankenversicherung und die öffentliche Hand getragen.

Für die betroffene Person bleibt meist nur ein vergleichsweise kleiner Anteil übrig.


Was bedeutet Patientenbeteiligung?

Neben Franchise und Selbstbehalt gibt es in vielen Kantonen eine gesetzlich geregelte Patientenbeteiligung.

Diese ist jedoch begrenzt und deutlich tiefer als die tatsächlichen Pflegekosten.

Viele Menschen sind überrascht, wenn sie erfahren, wie hoch die effektiven Pflegekosten sind und wie viel davon bereits übernommen wird.


Warum frühe Unterstützung oft günstiger ist

Ein interessanter Punkt wird häufig vergessen:

Spitex verursacht nicht nur Kosten, sondern kann auch helfen, höhere Kosten zu vermeiden.

Wer frühzeitig Unterstützung erhält, kann häufig:

  • länger selbstständig bleiben
  • Stürze vermeiden
  • Spitalaufenthalte reduzieren
  • Angehörige entlasten

Dadurch lassen sich oft deutlich höhere Folgekosten verhindern.


Und wie sieht es bei pflegenden Angehörigen aus?

Auch hier bestehen viele Missverständnisse.

Unter bestimmten Voraussetzungen können pflegende Angehörige für ihre geleistete Pflegearbeit angestellt und entschädigt werden.

Dadurch wird nicht nur die Betreuung sichergestellt, sondern auch ein Teil der geleisteten Arbeit sichtbar und anerkannt.


Unsere Haltung bei Time2Care

Wir sind überzeugt:

Menschen sollten Entscheidungen nicht aus Unsicherheit oder aufgrund falscher Vorstellungen über die Kosten treffen.

Deshalb legen wir grossen Wert auf Transparenz.

Wir erklären verständlich:

  • welche Leistungen möglich sind
  • welche Kosten entstehen
  • wer welche Kosten übernimmt
  • welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen

Denn nur wer die Kosten versteht, kann gute Entscheidungen treffen.


Fazit

Spitex ist häufig deutlich günstiger, als viele Menschen denken.

Vor allem dann, wenn man berücksichtigt, welche Kosten von Krankenkasse und öffentlicher Hand übernommen werden.

Wer frühzeitig Unterstützung in Anspruch nimmt, gewinnt oft nicht nur Sicherheit und Lebensqualität, sondern kann langfristig sogar höhere Kosten vermeiden.

Wenn du Fragen zu den Kosten von Spitex oder zu den Möglichkeiten in Rüti, Wetzikon und Umgebung hast, beraten wir dich gerne persönlich.

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